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Händel Festspiele
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Märkische Zeitung
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Ohne Frage war er (Andreas Scholl) der Star des Abends, ein sympathischer noch dazu.
Doch standen die anderen Künstler keinesfalls in seinem Schatten.
Der Chor sang kraftvoll, nahm mit seiner Präsenz für sich ein, die Stimmen der Solistinnen, Alt und Sopran,
standen klar und souverän im Raum. Der Star war am Ende begeisterter Zuhörer.
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3. Dezember 2009 | Händel:Athalia
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...das Vocalconsort Berlin durchbrach die Mauer der Emotionen mit einer Interpretation der Superlative.
... all das hielt das Publikum atemlos während der mehr als zweieinhalb Stunden dieses relativ unbekannten Oratoriums von Händel.
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23. November 2009 | CD - Händel: Ode for the birthday of Queen Anne
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ORFEO NELLA RETE, Italien
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Die Sänger des Vocalconsort Berlin singen voller Energie, erzeugen einen kraftvollen, körperlichen Klang.
Ihr Dixit Dominus entwickelt einen unwiderstehlichen Rhythmus, gestochen scharf und perfekt mit dem Orchester ausgewogen,
dabei eine kontinuierliche Spannung von Anfang bis zum Ende erzeugend.
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13. Oktober 2009 | Last happiness
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artsHub,Australien
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Mehr als die Hälfte des Programms bestand aus Musik von Brahms, und das Vocalconsort behandelte die komplexen Strukturen
und oftmals abenteuerlichen Tonalitäten mit großer Sensibilität und präziser Klarheit. Die Männerstimmen sangen nicht nur,
sondern erschufen buchstäblich „die frohe Stille, den himmlischen Frieden“ der Texte von Schubert.
Und wie immer wenn sich Außergewöhnliches ereignet löst sich die Zeit auf. Creed und das Ensemble endeten mit einer kurzen,
bewegenden Zugabe, und das Publikum ging tief bewegt nach enthusiastischem Applaus.
Perfekt!
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2. Oktober 2009 | CD - Händel: Ode for the birthday of Queen Anne - Dixit Dominus
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RONDO
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Bei diesem Berliner Händel heißt es einfach nur - genießen! Das gilt - selbstredend - auch für die beiden ortsansässigen Ensembles,
insbesondere für das hell timbrierte, ungemein forsch zupackende Vocalconsort, das eindrucksvoll belegt, warum es - gerade mal sechs
Jahre bestehend - schon zu den führenden seiner Zunft gehört.
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15. Juni | Joseph Haydn: Jahreszeiten
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ConcertoNet, Paris
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Im Theater des Champs-Elysées zeigten Christophe Rousset und Les Talens Lyrique eine großartige Interpretation eines der
Meisterwerke Joseph Haydns … Da es sich hier um ein Oratorium handelt, ist dem Chor eine ausschlaggebende Rolle
anvertraut: Nachdrücklich läß sich feststellen, dass das Vocalconsort Berlin von Anfang bis Ende eine außergewöhnliche Leistung bot.
Sei es in den Jagdchören oder Trinkgesängen im Tableau des Herbstes oder im nicht minder bemerkenswerten Chor „Sei nun gnädig“
in der Episode des Frühlings - die 26 Sänger setzen die entsprechenden atmosphärischen Anforderungen des Komponisten immer
um: jubelnd, klagend, die Schöpfung des Herrn bewundernd. Mit Finesse folgten sie jedem noch so kleinen Zeichen
Christophe Roussets. Die Ovationen und Bravorufe für den Chor am Ende des Abends waren mehr als verdient.
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13. Juni | Joseph Haydn: Schöpfung
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Musique classique, Paris
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Das Vocalconsort Berlin präsentiert sich beispielhaft engagiert und eloquent und zeichnet mit großer gestalterischer Geschmeidigkeit die Charakterzüge der Tableaus, manchmal episch dann wieder prosaisch.
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03. Juni 2009 | Von Chören träumen
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BERLINER ZEITUNG
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Das 2003 gegründete, nicht subventionierte Ensemble weist bereits beeindruckende Erfolge vor: Seine Einspielung der Geistlichen Chormusik von Distler wurde mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet, bedeutende Chorleiter wie Marcus Creed und Daniel Reuss arbeiten gern mit den jungen Sängern, und die Programme des Dramaturgen Klaus-Martin Bresgott, wie zuletzt "Kein Ort. Nirgends" im Radialsystem V, sind so überraschend beziehungsreich wie weniges in dieser Stadt.
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8.12.2008 | Strindberg «TRAUMSPIEL» am DT
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Süddeutsche Zeitung
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... Regisseur Barrie Kosky setzt nicht auf Techno, sondern auf Barockmusik, gesungen vom großartigen, süchtig machenden Vocalconsort Berlin ...
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21. August 2008 | Rheingau-Musik-Festival 2008
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FRANKFURTER NEUE PRESSE
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Wunderbar ausgewogener, weicher Klang ... Keine Schärfe trübte den
homogenen Eindruck, alle Manierismen des modernen Kammerchorwesens,
wie übertriebenes Legato, Sopran-Dominanz oder Vernachlässigung der Sprache,
wurden souverän vermieden. Umso erstaunlicher, als nur zehn Sängerinnen
und Sänger mitwirkten - eigentlich kein Chor mehr, sondern ein Solistenensemble ...
Perfekt die klangbetonten Stücke des 20. Jahrhunderts ... In der Pause bekam
das «Berliner Vocalconsort» den Deutschen Schallplattenpreis überreicht -
für eine CD mit Werken von Hugo Distler. Zu Recht! Das erst vor fünf Jahren
gegründete Ensemble demonstrierte in der Abtei St. Hildegard in Eibingen Chorkunst
auf allerhöchstem Niveau.
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CD «HUGO DISTLER»
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FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG
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...Dass das neue Distler-Album des Vocalconsorts Berlin gleich mit dem Preis der deutschen
Schallplattenkritik ausgezeichnet worden ist, kann man nur begrüßen.
Nicht nur handelt es sich um die erste vollständige Einspielung der Geistlichen
Chormusik op. 12, die acht Motetten und auch den berühmten Totentanz umfassend.
Auch was die Interpretation anbelangt, kann man von einem Durchbruch sprechen.
Das Vocalconsort Berlin gehört heute zu den beweglichsten Ensembles seiner Art.
René Jacobs greift bei seinen Barockopern gern auf diese jungen Leute zurück,
auch Sasha Waltz hat mit ihnen Purcells «Dido und Aeneas» bestritten.
Und was Distler angeht, so macht das Ensemble nun endlich Schluß
mit dem «Eindruck einer gewissen grauen Trübseligkeit und dumpfen
Geducktheit», den Theodor W. Adorno einst an dieser Musik gerügt hatte. ... Hier
atmet eine Musik, die Angst und Glück kennt.
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CD «HUGO DISTLER»
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KulturSPIEGEL 7/2008
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Leuchtende Harmonien, packender Rhythmus. Das Berliner Vocalconsort entdeckt Hugo Distler ... Zum 100. Geburtstag am 24. Juni hat das Vocalconsort Berlin eine sorgsam dokumentierte Doppel-CD aufgenommen, die auch Einsteiger faszinieren wird. Obendrein beweist das Album, wie wenig Distlers Tonphantasie und Formkunst den Vergleich mit so manch brandneuer geistlicher Musik, vor allem aus Osteuropa, zu scheuen braucht.
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CD «HUGO DISTLER»
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MUSIK und KIRCHE 4/08
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... Die Weihnachtsgeschichte wird mit einer selten erreichten Intensität und Wärme dargeboten; die Interpretation wirkt sympathisch natürlich, dem Text und seiner existenziellen Bedeutung verpflichtet, und sie legt den Blick auf die Größe dieser Musik frei.
In den langsam sich verströmenden Harmonien findet das Vocalconsort zu beinahe meditativen Gesten, in der leidenschaftlichen Emphase dagegen sind die dynamischen Spitzen eindrücklich. Fordert die Musik ein metrisch-rhythmisches Pulsieren, wird ihr mit federnder Leichtigkeit entsprochen.
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UA KammerOper "MEDEA.Stimmen" Christa Wolf - Frank Schwemmer
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BERLINER ZEITUNG |
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Die durch die Bank hervorragenden Sänger (allen voran Gesa Hoppe in der Titelpartie), die auch die beschränkten Möglichkeiten zum Schauspiel virtuos nützen,
klingen hervorragend - von jenem erbarmungswürdigen Gehopse durch Extremlagen und Artikulationsweisen, dasvielen Komponisten als Seriositätsstempel
gilt und oft nur schrille Resultate produziert, ist Schwemmers Vokalstil weit entfernt. ... es wirkt optisch sehr viel eindrucksvoller, als es sich hier beschreiben
lässt, zumal alles in großer Ruhe und Feierlichkeit vor sich geht. überhaupt verzichtet der ganze Abend auf jene hysterischen überdrehtheiten, wie sie junge
und unter Profilierungsdruck stehende Regisseure so gerne produzieren.
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UA KammerOper "MEDEA.Stimmen" Christa Wolf - Frank Schwemmer
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Mitteldeutsche Zeitung, Halle |
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Schwemmer löst diese Vorgabe geschickt: Dem Sextett der Sänger - das neben Medea und ihrem Mann Jason auch die korintischen Astronomen
Akamas und Leukon, die Heilerin Agameda und die Patientin Glauke umfasst - stellt er ein nur scheinbar exzentrisch besetztes Instrumental-Quartett gegenüber.
Klarinette und Saxophone, Fagotte und ein Akkordeon werden als pneumatische - also vom Atem beseelte - Klangwerkzeuge genutzt, denen
die Partitur eine Fülle überraschender Effekte vom tonlosen Keuchen bis zum melodischen Gesang abgewinnt. Als metrischen, aber nicht nur
rhythmisch genutzten Kontrast tritt das Schlagwerk hinzu - ein äußerst komplexer Entwurf, den der junge Dirigent Olof Boman präzise zusammenhält.
Die sechs Gesangssolisten musizieren auf Augenhöhe ihrer Kollegen von der musikFabrik: Die ausgesprochen farb- und nuancenreiche Medea der
Gesa Hoppe findet ihren kraftvollen, bis zur Groteske überzeichneten Widerpart im Akamas des Klaus-Martin Bresgott. Die hohe Anmut der Glauke
(Sophie Klußmann) und die kraftvollere Erfahrung der Agameda (Dorothe Ingenfeld) werden ebenso glaubhaft gefüllt wie der fortschreitende Verrat
des Jason (Matthias Jahrmärker) und die bleibende Treue des Leukon (Friedemann Büttner).
Regisseurin Maren Strack und Ausstatterin Irene Suhr arbeiten eher assoziativ als aufklärerisch: Ihr schönes, poetisches Spiel mit durchsichtigen
Objekten und fragilem Seifenschaum erzeugt eine eigene Bedeutungsebene, nur selten werden konkrete Bezüge - etwa auf das Goldene Vließ - genommen.
Insgesamt entsteht so ein atmosphärisch dichter Abend, der Christa Wolfs Ansatz - die Vergegenwärtigung einer Person in den Beschreibungen
ihrer Umwelt - ernst nimmt und dennoch zu einer ganz eigenen Sprache findet. Ein mutiger Entwurf...
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18. Musikfest Bremen 2007 |
WESERKURIER, Bremen |
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Im St. Petri Dom gab das hochgehandelte Vocalconsort Berlin ein erstklassiges Debüt.
Das 13-köpfige, von Klaus-Martin Bresgott sensibel geleitete Ensemble hat zwar das Repertoire bis
Wolf und Reger ausgeweitet, aber im Mittelpunkt steht nach wie vor die Barockmusik. Beeindruckend
ist nicht allein die erlesene stimmliche Qualität, die eine vollendete Balance des vokalen Musizierens
ermöglicht, sondern ganz besonders die feinsinnige Gestaltungsart, die etwa in einer geistvoll durchdrungenen
Monteverdi-Motette, in William Byrds stimmungsdichtem „Ave verum” oder in der tiefgründigen Motette
„Die mit Tränen säen” von Heinrich Schütz einen mühelos strömenden,
doch stets prägnant artikulierten Zusammenklang erreicht.
Die klare Linienführung, der Klangfarben-Wechsel und die wohlig atmende Dynamik vom wundervoll
schwebenden Pianissimo bis zum leuchtenden, nie harten Forte erhöhen zudem den Hörgenuss.
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Marktkirche Halle/Saale - Händelfestspiele 2007 G.F.Händel: Messiah |
Mitteldeutsche Zeitung |
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Die Accademia Bizantina aus Ravenna und das Vocalconsort Berlin vollbrachten mit Deborah York,
Sonia Prina, Helge Ronning und Christian Senn Vazquez unter Leitung von Ottavio Dantone das
mittlere Wunder, ihren Händel dramatisch neu klingen zu lassen ... Es war ein Triumph: der
Differenzierung über die Langeweile, der Kunst über den Gassenhauer. ... Der Chor, 22
Sängerinnen und Sänger nur, parierte mit fantastischer Homogenität, glühendem
Legatogesang und spritzigem Fugenjubel und war auch um manches anständige Fortissimo
nicht verlegen. ... Bravos für den Chor.
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Monteverdi: MARIENVESPER |
BERLINER ZEITUNG |
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...ein Klang von einer Wärme, die zum Hören verlockt und derer man auch die knapp zwei pausenlosen Stunden,
die der Abend dauert, nicht müde wird. Erste Kräfte sind überall beschäftigt: Die Akademie für Alte Musik Berlin und das
Concerto vocale liefern den mal virtuosen, mal ausgesparten Klanggrund für den wendig und präzise singenden
Vocalconsort Berlin. ... Ein Abend, der Perspektiven des Musiktheaters öffnet wie selten, aber zugleich den Hörer
im Hier und Jetzt ergreift, nicht loslässt, trägt.
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Purcell: ANTHEMS | Händel: DIXIT |
Potsdamer Neueste Nachrichten |
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Ganz Legato und erfüllt von beklemmender Intensität erklang, was als Begräbnismusik für Queen Mary II. anno 1695 bestimmt war.
Dissonanzenreiche Affekte des Todes durchziehen diese Anthems genannten Gesänge, deren kunstfertige Anlage von den glasklar
und sauber intonierenden Stimmen des Vocalconsorts Berlin und seiner exzellenten Solisten gestaltungsinnig zur Geltung kam ...
außerordentlich geschmeidig, lebendig und gefühlvoll ... distinguierte Gesangskultur ... Mit radikal hellem und schlankem Ton,
der sich zur Ausdruckvertiefung mitunter ins Ruppige wandte, in zügigen Zeitmaßen und straffer Artikulation ...
Die bestechend präzise ausgeführten "Dixit"-Ausrufungen erzeugten jene atemberaubende Spannung, die dem Start in eine
operntheatralische Handlung in nichts nachstand.
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Dido & Aeneas |
Salzburger Nachrichten |
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...zu Gast: Henry Purcells "Dido & Aeneas". Die Choreografin Sasha Waltz hat mit ihrer fabelhaften Tanzcompagnie, den nicht minder faszinierenden (und beweglichen!)
Choristen des Vocalconsort Berlin, der famosen Akademie für Alte Musik Berlin und punktgenau besetzten Solisten ihre erste Opernarbeit
zu einem aufregenden Erlebnis gemacht. ... ein Gesamtkunstwerk von einzigartiger Wirkung.
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Opernhaus Magdeburg, Verleihung des Telemann-Preises |
Mitteldeutsche Zeitung |
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Wie viel Klasse in dieser Masse zu finden ist, zeigte zum Auftakt neben der innigen Kantate "Jesu, meine Freude"
vor allem das musikalische Gedicht "Die Auferstehung", das Telemann 1761 auf einen Text von Friedrich Wilhelm Zachariae komponierte.
Als Paradebeispiel für die radikale Bildsprache, mit der sich die literarische Avantgarde zu jener Zeit ihres Glaubens versicherte,
bietet es den Interpreten Gelegenheit für drastische Klangmalerei.
Da die Akademie für Alte Musik Berlin auch 25 Jahre nach ihrer Gründung noch keine Spur von Altersmilde zeigt,
wurde ihre Aufführung unter der energischen Leitung von Marcus Creed zum erweckenden Oster-Erlebnis mitten in der Passionszeit.
Die solistische Virtuosität, die der Akademie in allen Stimmen zu Gebote steht, findet ihren Spiegel im Vocalconsort Berlin,
das als perfekt ausbalanciertes Quartett der Quartette auch die Solostimmen aus den eigenen Reihen besetzt.
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Bach-Konzert in Frankfurt/Main, Alte Oper |
Frankfurter Rundschau |
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Höhepunkte des Abends waren der Einsatz von Martin Lücker (Orgel) ...,
sowie die Auftritte des Vocalconsorts Berlin. Das 16-köpfige Ensemble
steht unter der Leitung des Countertenors Ralf Popken; spezialisiert auf
die Musik vom Frühbarock bis zur Klassik, stellten die Berliner in den
von ihnen ausgewählten Chorälen und Motetten stilistische Sicherheit,
Klangschönheit und ausdrucksvolle Klangrede unter Beweis.
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DIDO & AENEAS |
Frankfurter Allgemeine Zeitung |
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Da die bis auf Schlagzeug, Cembalo, Theorben und Gitarre nur aus einem Streicherconsort bestehende
Akademie für Alte Musik Berlin unter Cremonesis Leitung zauberhaft durchsichtige Klangbilder ausbreitet
und rhyhthmisch gestochen scharfe Tänze abliefert, da überdies das Vokalconsort Berlin die Chöre mit
höchster Präzision und Verve singt, freut man sich bald über jedes Stück Musik, das neu hinzukam -
woher auch immer: Punkt, Satz und Sieg für Purcell. So wächst sich das kurze Werk aus auf abendfüllende
Länge, und man hat nie genug davon.
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DIDO & AENEAS |
DIE WELT |
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Sasha Waltz zeigt eine längst entschwundene Epoche bei ihren Divertissements zwischen Unfreiheit und Rebellion.
Sie gestaltet sich steigernde Tanztableaux von raffiniert minimalistischer Pracht; mit kleinen Schritten und
großen Linien. Als vollkommene Einheit von Gesang, Tanz und Spiel, in der Solisten, Tänzer und die fabulösen
Choristen des Vokalconsorts Berlin zu verschmelzen scheinen. Das überspringt spielend die Rampe, flutet in den
Raum, nimmt wiederum die Musiker mit auf die Bühne. Ein selten poetisches Raumklangerlebnis.
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DIDO & AENEAS |
DER TAGESSPIEGEL |
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Gelungen ist dieser Abend dort, wo es entweder ganz um Musik oder aber ganz um Tanz geht: In dem großen
stummen Intermezzo beispielsweise, das Waltz am Ende des ersten Aktes einfügt, einer launigen
Kostümfest-Fantasie, in der auch der Umschlag von Partystimmung zur finsteren Hexengrotte ganz behutsam,
aber doch spannungsvoll vor sich geht nur in solchen Momenten, in denen der Tanz sich fast völlig von den
Zwängen der Geschichte emanzipiert, findet er zu seiner eigenen Poesie. Wenn schon nicht zur höfischen
pressure group, so werden die Tänzer der Waltz-Truppe und die fabelhaften Choristen des Vokalconsorts Berlin
doch wenigstens zu Wellen und Bäumen, die eine dekorative Atmosphäre schaffen.
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DIDO & AENEAS |
DIE ZEIT |
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Die Sicherheit, mit der Waltz Bewegungen zu Bildern fügt, die Prägnanz, mit der ihr Vokabular von Gesten eine
sprachliche Logik entwickelt, fasziniert ja immer aufs Neue. Am stärksten in den Chören. Deren Sänger sind
hier tänzerisch derart perfekt integriert, dass man ihnen kleine Ungenauigkeiten gern nachsähe.
Allerdings ist das überhaupt nicht nötig. Das junge Vocalconsort Berlin vollbringt Wunder an
Intonationssicherheit, Textdeutlichkeit und Leuchtkraft. Da entstehen magische Momente, klingende Bilder. ...
Wenn aber die 16 Choristen und 13 Tänzer verschmelzen, hofft man, dass der Abend nie endet.
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DIDO & AENEAS |
3sat |
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In Kooperation mit der Staatsoper Unter den Linden, der Opéra de Montpellier und dem Grand Théâtre de la Ville
de Luxembourg konnte eine hervorragende Besetzung unter der Leitung von Attilio Cremonesi, dem jungen
italienischen Cembalisten und Dirigenten, verpflichtet werden. Die Zusammenarbeit mit der Akademie für Alte
Musik Berlin und dem Vocalconsort Berlin ermöglicht darüber hinaus eine musikalische Arbeit auf höchstem
Niveau.
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DIDO & AENEAS |
Neues Deutschland |
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Sasha Waltz bezieht auch die Solisten und den Chor, das ausgezeichnete Vocalconsort Berlin, in ihre
Choreografie ein. Die emotionale Situation der handelnden Personen ist dann verschmolzen in Musik und
Bewegung ein zauberisches Vexierspiel, von dem man nicht lassen möchte.
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DIDO & AENEAS |
taz |
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Mit einem Sprung ins Wasser beginnt Sasha Waltz Inszenierung von "Dido & Aeneas" an der Staatsoper Unter
den Linden. In der ersten Opernregie der Choreografin wird die barocke Vorlage wird zum modernen Tanzstück.
Anstelle der Solisten sind aber Chor und Ensemble Hauptträger der Handlung...
Die Choreografie speist sich kaum aus Formen des Handlungsballetts, sondern viel mehr aus einem
experimentellen Spiel: Was können Chor und Ensemble gemeinsam anfangen? Ob an Didos Hof, im verzauberten
Wald oder als Sturm: Sie malen vielgliedrig und vielhändig eine beseelte Natur, einen Geist in allen Dingen
aus.
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DIDO & AENEAS |
DeutschlandRadio |
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Aufgeboten hat Waltz all ihr Tänzerstars. Am Pult waltet Attilo Cremonesi. Er hat die nur bruchstückhaft
noch vorhandenen Stimmen von Purcells 1689 für ein Pensionat höherer Töchter in London entstandene semi
opera überzeugend eingerichtet. Luzide musiziert er sie mit der Akademie für Alte Musik Berlin und dem Vocalconsort
Berlin. Nachhaltig feierte ein stark verjüngtes Publikum in der Linden-Oper diese tänzerisch durchwirkte
Produktion.
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