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Hausensemble des:

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News

Orfeo 
Oper von Claudio Monteverdi 

03. | 05. | 06.09. Dutch National Opera Amsterdam 

Sasha Waltz & Guests
Pablo Heras-Casado musikalische Leitung 
Georg Nigl Orfeo
Freiburger Barockorchester
Vocalconsort Berlin

 

Über das Verlangen 
Musik von Schütz, Buxtehude, Monteverdi u.a. 

08.09. Vilnius 

Zefiro Torna (Belgien)
Ghalia Benali (Tunesien)
Folkert Uhde (Dramaturgie)
Vocalconsort Berlin


Das Vocalconsort Berlin wurde 2003 gegründet und debütierte im selben Jahr überaus erfolgreich bei den Innsbrucker Festwochen in Claudio Monteverdis „L ́Orfeo“ unter der Leitung von René Jacobs. Das in Berlin beheimatete Ensemble ist auf frühbarocke und Barockmusik spezialisiert. Darüber hinaus präsentiert es neue Lesarten der Romantik und zeitgenössische Musik. Die Variabilität und Flexibilität der Besetzung, die vom Quartett bis zur Mehrchörigkeit reicht und dabei gleichermaßen solistische Partien einzubeziehen vermag, ermöglicht es dem Ensemble sowohl im Konzert als auch szenisch und auf der Opernbühne präsent zu sein.

Das homogene, dynamische Klangbild des Vocalconsort Berlin findet in der Zusammenarbeit mit renommierten Dirigenten wie Marcus Creed, René Jacobs, Jos van Immerseel, Olof Boman, Ottavio Dantone, Peter Ruzicka, Christophe Rousset und Pablo Heras-Casado sowie mit exzellenten Orchestern wie der Akademie für Alte Musik Berlin, der Accademia Bizantina, dem Elbipolis Barockorchester Hamburg, dem belgischen Barockorchester B ́rock, dem Kammerorchester Basel und dem Konzerthausorchester Berlin seine künstlerische Entsprechung. Das Ensemble gastierte wiederholt beim Berliner Festival zeitfenster - Biennale Alter Musik, beim Cadenza-BarockFestival der Berliner Staatsoper, bei den Salzburger Festspielen, den Händel-Festspielen Halle, beim Rheingau Musik Festival, dem Musikfest Bremen u. a. sowie in den renommierten Konzertsälen Antwerpens und Gents, in Ferrara, Amsterdam, Brüssel, Tel Aviv, Barcelona, London, Paris und Wien. Das Vocalconsort Berlin arbeitete in verschiedenen Bühnenproduktionen mit international erfolgreichen Regisseuren und Choreographen wie Sasha Waltz, Barrie Kosky und Luc Perceval.

Insbesondere mit Sasha Waltz & Guests, die ebenfalls seit 2006 unter dem Dach des RADIALSYSTEM V in Berlin arbeiten, steht das Vocalconsort Berlin in einer außergewöhnlichen, künstlerisch privilegierten Verbindung. Aus dieser sind die bis heute international gefeierten Operninszenierungen „Dido & Aeneas“ von Purcell, „Medea“ von Dusapin, die Produktion „Dialoge 09“ zur Wiedereröffnung des Neuen Museums in Berlin, die Opern „Matsukaze“ von Hosokawa und „Passion“ von Dusapin jeweils in der Choreographie von Sasha Waltz hervorgegangen.

Große Erfolge feierte das Ensemble auch mit der szenischen Aufführung von Haydns „Vier Jahreszeiten“ mit dem B’Rock Orchester unter der Leitung von Christopher Moulds in Rotterdam, mit Lucia Ronchettis „Lezione di tenebra“ in Berlin, Rom und Hannover. Neben der gefeierten Produktion „From Inside“ mit Gesualdos „Sacrae Cantiones“, kombiniert mit Werken von Scelsi, in der Regie von Hans-Werner Kroesinger erlebte die Choreografie für 2 Tänzer, „Libera Me“, von Antonio Ruz mit Musik von Lobo, Desprez und Gesualdo ebenfalls 2012 ihre Premiere.

Nach mehreren hoch gelobten CD-Einspielungen, u. a. Händels „Ode for Queen Ann“ und „Dixit Dominus“ mit der Akademie für Alte Musik Berlin und Andreas Scholl, Händels „Athalia“ mit dem Kammerorchester Basel und Nuria Real, stieß die Einspielung der Motetten von Bach 2011 auf eine große Medienresonanz. Im Februar 2013 erschien das von James Wood rekonstruierte Buch II der „Sacrae Cantiones“ von Gesualdo bei harmonia mundi france. Das Vocalconsort Berlin wurde hierfür 2013 mit dem ECHO Klassik Preis für die beste Choreinspielung ausgezeichnet.

Das Jahr 2013 stand im Zeichen des 10-jährigen Jubiläums des Ensembles. Mit einer vom Hauptstadtkulturfonds geförderten Serie von 5 Veranstaltungen an verschiedenen Orten in Berlin zeigte sich das Vocalconsort Berlin in seiner Heimatstadt über das Jahr verteilt präsent und stellte seine außerordentliche Qualität mit szenischen und konzertanten Veranstaltungen unter Beweis. Die Produktion "Allegory of Desire" in Zusammenarbeit mit dem belgischen Ensemble Zefiro Torna und der tunsischen Sängerin Ghalia Benali, die im Konzertzyklus 2013 entstand, ist 2014 in Sevilla und Nürnberg wieder aufgenommen worden. In einer halbszenischen Inszenierung war das 

Vocalconsort Berlin an der Aufführung von Leonard Bernsteins Oper „A Quiet Place“ unter Leitung von Kent Nagano beteiligt.

2014 stand die neue Opernproduktion "Orfeo" von C. Monteverdi in einer Choreographie von Sasha Waltz auf dem Programm, mit der Premiere in Amsterdam und Wiederaufnahmen in Luxemburg im Dezember 2014, sowie 2015 in Bergen (Norwegen), Baden-Baden und Berlin. Ein weiterer Auftritt erfolgte im Rahmen des Musikfests Berlin in der Philharmonie unter Leitung von Ivan Fischer. 2015 wird das Vocalconsort gemeinsam mit dem Chor der Komischen Oper Berlin bei der Oper „Moses und Aaron“ von Arnold Schönberg auf der Bühne stehen. Eine erneute Zusammenarbeit mit Ivan Fischer und dem Konzerthausorchester Berlin wird es bei der Aufführung von Kurt Weills „Der Silbersee“ geben.

Das Vocalconsort Berlin wird von der Agentur Uhde & Harckensee Musik Management vertreten.



Saison 2014/2015



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